Bond of Responsibility – Dirk Römers Vision von Verantwortung

Bond of Responsibility – die Netzwerkplattform der anderen Art… 

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Silke Hanford und Dirk Römer, ein Power-Couple; Foto: Uwe Reinert Fotografie http://www.reinert-photography.de

Als eines Tages eine Messenger Nachricht bei mir aufleuchtete, in der mir Dirk Römer gerne von seiner neuen Netzwerk-Plattform Bond of Responsibility erzählen und mich dafür gewinnen wollte, antwortete ich höflich, dass ich im Augenblick gar nicht die Zeit für zusätzliche Infos und Projekte hätte. Ich hatte durch die Netzwerkveranstaltungen bei Monika v. Pölnitz-Egloffstein viele interessante Kontakte geknüpft… Nun ein weiteres Netzwerk…?

Mit Dirk Römer war ich schon länger auf Facebook befreundet – als Liebhaberin schöner Taschen war mir seine Firma Hanford & Römer, die er gemeinsam mit seiner Frau Silke Hanford betreibt, natürlich sofort ins Auge gefallen: schöne, edle Taschen, in feinster Manufakturarbeit gefertigt.

Aber dann sah ich immer öfters diese interessanten Menschen auf Facebook, die einen wunderschönen Anhänger in der Hand hielten und sich offensichtlich gerne für dieses Bond of Responsibility engagieren wollten. Dass ich den Anhänger natürlich auch sehr apart fand, versteht sich von selbst…jetzt wollte ich mehr erfahren…

Es folgten zwei lange und hochinteressante Telefonate, ein Interview, eine Mitgliedschaft meinerseits in der Bond of Responsibility Plattform und schließlich meine Tätigkeit als Markenbotschafterin für dieses engagierte Netzwerk.

Hanford & Römer Petit Hope Anhänger; Foto: Mirzet Ekic http://www.talklick.de

Aber von Anfang an…

Dirk Römers unternehmerische Anfänge

Der Ursprung seines heutigen Unternehmens Hanford & Römer geht auf das Jahr 1931 zurück. Der Urgroßvater gründete in Düsseldorf einen Sattler- und Täschnerbetrieb. Nachdem er im 2. Weltkrieg gefallen war, baute Dirk Römers Großvater 1947 den Betrieb neu auf und nahm eine Polsterei dazu. Bis in die 60er Jahre wuchs der Betrieb kontinuierlich, aber dann gab es einen ersten Bruch in der Branche… 1971 übernahm Dirk Römers Vater die Firma und spezialisierte sich auf Büroeinrichtungen für Großkunden. Es wurden Gesamtkonzepte für Banken oder Versicherungen angeboten, die Firma wuchs weiter… 1993 stieg Dirk Römer in die Firma mit ein und übernahm sehr schnell Verantwortung, da sein Vater sich aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen musste. Mit gerade mal 26 Jahren übernahm Dirk Römer die Firma dann komplett…aber es war noch ein langer Weg bis zum Bond of Responsibility.

Expansion. Und schließlich Reduktion. Responsibility…

Hanford & Römer Logo

2001 expandierte die Firma mit einer Privatkundenlinie, bei der Polstermöbel exklusiv nach Maß gefertigt wurden. Aber die Länder aus dem Osten kamen immer stärker mit günstigeren Möbeln auf den Markt… Dirk Römer fing an, sich auf die Ursprünge der Firma zu besinnen und setzte sich mit dem Gedanken auseinander, seine Firma in eine Manufaktur umzuwandeln…Aber dabei war nicht nur der Produktionsgedanke ausschlaggebend, so Dirk Römer: “Wenn der Betrieb so groß ist, dass man seine Mitarbeiter nicht mehr kennt aber der Gewinn zu klein, gemessen an der Größe des Betriebes, dann sollte man anfangen, nachzudenken. Und zu handeln. Was meine Frau und ich schließlich getan haben.”

Das Erbe der Väter…

2012 verkaufte Dirk Römer den Einrichtungsbereich und führte die Firma “mehr schlecht als recht weiter.” Der Wunsch, mit seiner Frau gemeinsam neue unternehmerische Wege zu beschreiten wurde immer stärker. 2013 wurde zum finalen Findungs- und Umbruchsjahr.

Fertigung in der Hanford & Römer Manufaktur; Fotos: Silke Hanford/Dirk Römer

Silke Hanford, gelernte Illustratorin, hatte bereits viele Jahre für namhafte Unternehmen gearbeitet. Es sollte also ein schönes, schmückendes Produkt werden. Aber welches? Dirk Römer setzte sich mit den Produktionstechniken eines Manufakturbetriebes auseinander und knüpfte schließlich an das Erbe seiner Vorväter an: Hanford und Römer war geboren. Ein durchaus sehr emotionaler Moment, wie Dirk Römer mir sagte…

 

 

 

 

Die Nische in der Nische…

Vorweg gesagt: es ging den beiden um weit mehr, als noch mehr schöne Taschen auf einen übersättigten Markt zu werfen, es sollten sowohl in unternehmerischer als auch gestalterischer und sozialer Hinsicht völlig andere Wege beschritten werden.

Arbeiten in der Manufaktur Hanford & Römer; Foto: Silke Hanford/Dirk Römer

Silke Hanford und Dirk Römer entwarfen ihre Vision des typischen Hanford & Römer Kunden und ließen ihre eigenen Werte und Vorstellungen von Luxus und Manufaktur-gefertigten Kostbarkeiten einfließen.

Sie produzierten eine kleine, aber feine Musterkollektion und traten an Unternehmen heran, die den Gedanken der Exklusivität in sich trugen: Hotels, Auto- und Uhrenhersteller, Yachtbauer – alle in ihrem Fach auf absolute Exzellenz bedacht. Keine bekannten Brands oder marktschreierische Logos spielen hier eine Rolle, sondern Unternehmen, deren Kunden Wert auf perfektes Handwerk und Understatement legen. Dirk Römer: “Wir begleiten diese Unternehmen als einziger Luxus-Partner. Ihre Kunden bekommen zu der erworbenen Yacht oder der maßgefertigten Uhr eine ebensolche exklusive Reisetasche von Hanford & Römer. Im bekannten Luxussegment geht es meist nur noch um das Geld, nicht um die Qualität oder um die Firma, den Mitarbeiter, den Kunden. Es wird viel Geld in den Markt gedrückt, aber es wird immer weniger auf wirkliche Qualität, im wahrsten Sinne des Wortes Exzellenz geachtet.”

Hanford & Römer Hope Bag; Foto: Mirzet Ekic http://www.talklick.de

Der Kunde kann auf die Gestaltung seiner Hanford & Römer Tasche  Einfluss nehmen. Bei den einzelnen Modellen kann er, ganz nach seinem persönlichen Geschmack in einem persönlichen Gespräch Wünsche bei Farbe, Futter, Paspelierung oder den Furnituren äußern. Das Logo ist nicht offensiv, sondern dezent ins Leder geprägt, die Qualität ist ausschlaggebend.

Made in Germany…

…und zwar zu 100%. Das war neben der Wertigkeit des Produktes das wichtigste Kriterium für Dirk Römer und Silke Hanford. Für ein Hanford & Römer Produkt werden ausschließlich Materialien aus Deutschland verwendet, dass sich die Produktion nur hier befindet, versteht sich für Dirk Römer von selbst. Die Wertigkeit des Produktes schließt aber für Dirk Römer den moralischen Wert der sozialen Gerechtigkeit ein. “Ich möchte das Wort Charity eigentlich gar nicht in den Mund nehmen. Als Unternehmer sehe ich meine Pflicht darin, insofern sozial zu agieren, indem ich meine Mitarbeiter gut bezahle. Würden alle so denken, hätten wir einige Probleme in unserem Land gar nicht.”

Mir gefiel dabei besonders der Gedanke der persönlichen Freiheit. Dirk Römer: “Ich möchte selber doch auch nicht eingeschränkt leben, warum soll ich es also von den Menschen erwarten, die meinem Unternehmen durch ihre Arbeit zum Erfolg verhelfen sollen?!”

Sich sozial engagieren oder noch besser: sozial agieren. Bond of Responsibility

Bond of Responsibility Logo

Dirk Römer ist schon lange sozial engagiert, doch irgendwann reichte ihm das Engagement im Außen nicht mehr…”Ich wollte ein Netzwerk ins Leben rufen, in welchem ein Wertewandel durch Wertekommunikation stattfindet, der schließlich in ein Tun mündet.” 

Die Idee für Bond of Responsibility war geboren.

Ende 2017 entwickelte er zusammen mit seiner Frau das Design für den Petit Hope Anhänger, von dem 20% des Verkaufswertes an soziale Einrichtungen gespendet werden. Der Anhänger ist aus wunderbar weichem Leder gefertigt und kommt mit einem edlen Ring, wahlweise in Gold oder Silber, das Leder in rot oder schwarz.

Bei Bond of Responsibility sollen Menschen zusammenkommen, die ähnliche Wertevorstellungen teilen. Es ist bewusst für KMUs gedacht, denn so Dirk Römer, große Unternehmen würden sich zwar auch sozial engagieren und dies auch propagieren, allerdings gäbe es hier keinen Netzwerkgedanken, es gibt keine Gemeinschaftsbildung.

Mit Bond of Responsibility hingegen soll kleinen und mittelständischen Unternehmen eine Plattform geboten werden, in dem sie ihr Business gleichgesinnten Menschen präsentieren und sich so vernetzen können,  um so in der Gemeinschaft auch mehr bewegen zu können. 

Die Bloggerin mit ihrem Hanford & Römer Petit Hope Anhänger

Ein Netzwerk für jedermann, keine Elitenbildung wie bei den bekannten Netzwerk-Clubs, sondern Begegnungen auf Augenhöhe: “Keiner weiß alles. Wir profitieren voneinander. Sowohl in unserem Business, als auch im Sozialen, in der Wertediskussion. Wir haben viele soziale Probleme zu lösen, man kann auf die Politik schimpfen oder selber etwas tun und damit unser Land mitgestalten.”, so Dirk Römer.

Von den gestaffelten Mitgliedsbeiträgen werden 20% an soziale Einrichtungen gespendet, die von Silke Hanford und Dirk Römer durch persönlichen Kontakt ausgesucht werden. Ein Bond of Responsibility Mitglied kann bestimmen, welcher Einrichtung sein Geld zugute kommen soll. Überhaupt ist die persönliche Begegnung Dirk Römer sehr wichtig: “Es gibt für Bond of Responsibility keine Kaltakquise, es geht nicht darum, schnell Menschen in ein neues System zu pressen. Ich führe mit jedem unserer Partner ein persönliches Gespräch, sodass beide Seiten für sich ausloten können, ob man diese Werte miteinander teilt.”

Bond of Responsibility soll wachsen. Dirk Römers Ziel ist es, das sich in jeder Stadt Gruppen bilden, die auch jeweils vor Ort soziale Einrichtungen unterstützen. Und natürlich der persönliche Austausch. “Wir möchten in naher Zukunft regelmäßige Treffen veranstalten, sodass die Menschen sich auch in der persönlichen Begegnung austauschen, anregen, unterstützen können.”

Ich bin dabei. Aus voller Überzeugung.

Und wenn Du das auch möchtest, kontaktiere Dirk Römer per Mail: mail@hanfordundroemer.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Susanne Graue

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